NEWS

Tipp: auf dieser englischsprachigen Website: Africanelephantjournal.com > News, finden sich täglich Berichte über das Schicksal der Elefanten. (extern)


Im August 2022
SAMBIA: Die Kinderstation des Elefantenwaisenhauses in Sambia wird in den Lusaka-Nationalpark umgesiedelt. Video ansehen (in Englisch, YouTube):


12. August 2022 WOLRD ELEPHANT DAY
Mehr Infos zu diesem besonderen Tag ⇒hier auf dieser Homepage.


Juli 2022
Schweiz – Nach Tod dreier Jungtiere sind noch fünf Elefanten übrig!
Im Zoo Zürich sind binnen vier Wochen drei junge Elefanten leider an einer Infektion mit dem Herpesvirus gestorben. Der Züricher Zoo will trotz der tragischen Tode an der Elefantenzucht festhalten. „Die Zucht aufzugeben, ist undenkbar„, sagte Zoodirektor Severin Dressen in einem Interview. Zürichs Zoo verfüge über eine der modernsten Elefantenhaltungen in Europa. Die drei Todesfälle sind für den Zoo ein schwerer Schlag. „Wir haben innerhalb weniger Wochen Tiere verloren, die wichtig waren für die europäische Erhaltungszucht„, sagte Dressen.
Quelle: https://www.nzz.ch/zuerich/dritter-elefant-im-zoo-zuerich-an-herpesvirus-gestorben-ld.1694983


Im Juli 2022
THAILAND – Elefantenmama und -baby in Thailand aus Grube gerettet
Dramatische Rettungsaktion in Thailand: Ein Elefantenbaby war im Khao Yai Nationalpark in eine Grube gefallen, auch die Mutter rutschte teilweise in das Loch. Helfer befreiten Mutter und Kind aus der misslichen Lage. ⇒Quelle&Video


Im Juli 2022
MOSAMBIK – 5 Menschen von Elefanten getötet! ABER: In vielen Ländern Afrikas kommt es aufgrund schrumpfender Naturräume und Konkurrenz um begrenzte natürliche Ressourcen immer wieder zu fatalen Zusammenstößen zwischen Menschen und Wildtieren. ⇒Quelle: RND


Im Juli 2022
M A L A W I – Der erste Teil einer großangelegten Umsiedlungsaktion von Wildtieren in Malawi wurde erfolgreich abgeschlossen.
41 Elefanten konnten innerhalb einer Woche in Malawi umgesiedelt werden. Das malawische Ministerium für Nationalparks und Wildtiere (DNPW), African Parks und der IFAW (International Fund for Animal Welfare) haben letzte Woche mit dem Einfangen und der Umsiedlung von 250 Elefanten vom Liwonde-Nationalpark in den Kasungu Park begonnen.

im Mai 2022
SIMBABWE möchte die Erlaubnis haben, seine Elfenbeinbestände und Nashorn im Wert von 600 Millionen Dollar einmalig verkaufen zu dürfen. 
Jegliches Elfenbein das in den Handel gelangt, heizt den Handel weiter an!!!!! Der Handel mit Elfenbein ist schon seit 1989 verboten. Vor drei Jahren hat Simbabwe schon einmal diesen Vorstoß gewagt, um Geld ins Land zu bringen. Auf der Artenschutz-Konferenz mit 17 weiteren afrikanischen Ländern hat es nun dafür Unterstützung bekommen.
Quelle: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/zu-viele-elefanten-simbabwe-will-elfenbein-verkaufen-d%C3%BCrfen?


im Mai 2022
Sambia: Die Trophäenjagd fördert das Töten gefährdeter Tiere, warnt der sambische Umweltschützer Timothy Kamuzu Phiri

Deutschland hat als jüngstes europäisches Land ein mögliches Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen angekündigt. Der Schritt erfolgt, da diejenigen, die die Praxis unterstützen, den Druck auf europäische Politiker erhöht haben, den Status quo fortzusetzen. Jetzt hat Deutschland seine Absicht angekündigt, den Import von Trophäenjagden zu begrenzen, wie es einige andere europäische Länder auch getan haben.

Die Ankündigung folgt der Regierung, die einen Brief zu diesem Thema von der „World Commission on Environmental Law Ethics Specialist Group“ (WCEL ESG) der „International Union for Conservation of Nature“ (IUCN) erhalten hat. Die Gruppe schrieb 2017 einen Bericht, in dem sie zu dem Schluss kam, dass die Trophäenjagd nicht mit den „allgemeinen Zielen“ der IUCN vereinbar sei. Und seine Schlussfolgerungen widersprachen der entschiedenen Unterstützung einer „gut geführten“ Trophäenjagd durch die Sustainable Use and Livelihoods Group (SULi) der IUCN.
Quelle und mehr Infos (in Engl.): https://africanelephantjournal.com/trophy-hunting-incentivises-killing-of-endangered-animals-warns-zambian-environmentalist/


im Mai 2022
Thailand: 14 tote Elefanten gefunden
In Thailand wurde ein Elefantenbaby mit gebrochenem Herzen gefunden, das den Körper seiner toten Mutter bewachte, nachdem sie mit Pestizide behandelte Pflanzen bei einer Palmölplantage gefressen hatte.
Das Kleine namens Park Mae Mae wollte nicht von der Seite der Mutter weichen. Die verwaiste Park Mae Mae wurde am 23. April von Dorfbewohnern entdeckt, etwa 12 Stunden nach dem Tod ihrer Mutter. Pak Mae Mae und ihre Mutter lebten früher in einem Elefantencamp für Touristen, aber aufgrund von Covid-19 musste ihr Mahout mit ihnen nach Hause zurückkehren, da er Einkommen verloren hatte. Berichten zufolge ließ ihr Mahout die Elefanten tagsüber durch das Dorf streifen, aber sie entkamen in dieser Nacht und wanderten in die Maisfarm, wo die Elefantenmutter durch Pestizide starb. In Thailand ist Glyphosat leider noch immer erlaubt, weil der Konzern Bayer dies durchsetzte, nach Pro-Verbots-Protesten. – Video des Dramas:



im April 2022
Rotterdam: Polizei in Rotterdam beschlagnahmt mehrere Elefanten-Stoßzähne
Diesen Stoßzahn eines afrikanischen Elefanten haben die Zöllner vor einiger Zeit am Flughafen Leipzig/Halle sichergestellt.
In Rotterdam hat die Polizei einen Fall von organisiertem Elfenbeinhandel entdeckt. In einem Versandhaus gingen Lieferungen in Holzkisten ein, in denen mehrere Stoßzähne von Elefanten beschlagnahmt wurden. Quelle: https://www.rnd.de/panorama/rotterdam-polizei-beschlagnahmt-stosszaehne-von-elefanten-LS7SOUZL5AQMWTHLCZTKUZDGIU.html
Foto: Die sichergestellten Stoßzähne im Gewicht von 85 Kilogramm hätten einen Wert von über 50.000 Euro © Quelle: Leipziger Volkszeitung, Leipzig


Wie Elefanten „gebrochen“ werden
Bangladesch verbietet alte qualvolle Methode um Elefanten zu zähmen.
Video im Artikel bei oe24: https://www.oe24.at/tierschutz/bangladesch-verbietet-alte-qualvolle-methode-um-elefanten-zu-zaehmen/516265935


Namibia exportiert 22 wilde Elefanten unter eklatanter Missachtung des internationalen Rechts!
10. März 2022 – Namibia exportiert in der Wildnis gefangene Elefanten, wahrscheinlich in den Zoo von Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein Privatkäufer hatte 22 Elefanten ersteigert. Namibia versucht, die Verkäufe als «Eingriff bei den zunehmenden Konflikten zwischen Mensch und Tier, insbesondere mit Elefanten» zu rechtfertigen.
(zitiert): „Die Regierung muss diese Woche im Ständigen Ausschuss zur Rechenschaft gezogen werden, sowohl für die Verletzung der CITES-Regeln als auch für die Bedrohung einer Elefantenpopulation, die bereits von jahrelanger Dürre und menschlicher Verfolgung geprägt ist, unter dem Vorwand, die HEC-Vorfälle zu lösen.“ Vera Weber, Präsidentin der Fondation Franz Weber
Quelle und mehr Infos: https://www.ffw.ch/de/news/medienmitteilung-namibia-exportiert-22-wilde-elefanten-unter-eklatanter-missachtung-des-internationalen-rechts/


Anja Semling (Mayday-Elefanten.de):
Kreative und bildhafte Unterstützung für die grauen Riesen

Ein ausführlicher Bericht über meine Bilder und mich, ist beim „International Fund for Animal Welfare“ (IFAW) (dt. Internationaler Tierschutzfonds), in der Kategorie „Unterstützer“ veröffentlicht. Der IFAW ist eine weltweit tätige Tierschutzorganisation und zählt zu den größten. Seit 50 Jahren hilft die Organisation Tieren und Menschen und bewahrt Lebensräume. Vorgestellt im Bericht wird mein großes Engagement für den Tierschutz, besonders für die Elefanten. ⇒Artikel lesen


„Indiens dünnster Elefant“ nach PETA-Kampagne in Auffangstation
Mit Video!
Nach einer intensiven dreiwöchigen Kampagne von PETA Indien ordnete ein Gericht im indischen Chhatarpur die dauerhafte Rehabilitation der Elefantin Lakshmi an. Lakshmi war zum Betteln gezwungen worden und gelangte als „dünnster Elefant Indiens“ zu trauriger Berühmtheit. Nun darf sie den Rest ihres Lebens in der Auffangstation von „Wildlife SOS“ in Mathura (Uttar Pradesh) verbringen.
Quelle: https://www.peta.de/neuigkeiten/elefant-lakshmi-rettung/

Screenshot von PETA-Homepage, darauf klicken um den ganzen Bericht zu lesen und das Video anzuschauen.


WEBINAR with Experts: „Saving the Forest Elephant“
January 26th 2022, 13.00 – 14.30 UK Time (GMT)
Join the Elephant Protection Initiative Foundation for an exclusive film from Nigeria’s Omo Forest Reserve, followed by a high-level discussion with African governments and experts from around the world.
>>> Register for a Special Event on Africa’s Critically Endangered Forest Elephants <<<

Simbabwe: Sieben Elefanten tot außerhalb des Hwange-Nationalparks gefunden. Vielleicht vergiftet, wird derzeit untersucht. Quelle und mehr Infos: https://africanelephantjournal.com/zimbabwe-seven-elephants-found-dead-outside-hwange-national-park/?


14. Januar 2022
Botswana läßt dieses Jahr 294 Elefanten abschießen!
Im April beginnt die Jagdsaison! Der südafrikanische Binnenstaat will in diesem Zusammenhang Lizenzen für 294 Elefanten-Abschüsse erteilen.

Die Lizenzen werden laut dem zuständigen Nationalpark-Direktor Kabelo Senyatso an im Lande operierende Safari-Gesellschaften verkauft. Diese gehen dann an Trophäenjäger aus der ganzen Welt.
Botswana hat weltweit einen der größten Elefantenbestände. Als der Staat 2019 sein Elefantenjagdverbot aufhob, löste Botswana international Empörung bei Tierschützern aus. Diese Jagden sind laut der NGO IFAW nicht geeignet um Elefantenschutz zu betreiben.

Quelle und mehr Infos: https://www.n-tv.de/der_tag/Botsuana-laesst-dieses-Jahr-294-Elefanten-abschiessen-article23057928.html


Im Januar 2022
ARTENSCHUTZ: GUTE NACHRICHT Der DRUCK von Außen hat geholfen!
Die EU hat den Handel mit Elfenbein weiter eingeschränkt: In der Europäischen Union ist seit 12.1.22 der Handel mit Elfenbein weitgehend verboten!

Einige wenige Ausnahmen: So darf etwa rohes Elfenbein für Reparaturen antiker Artefakte gehandelt werden. Dagegen darf verarbeitetes Elfenbein nur noch gehandelt werden, wenn die Objekte älter als 75 Jahre sind und ein entsprechendes Zertifikat besitzen. Nach Angaben der EU-Kommission werden jedes Jahr schätzungsweise bis zu 20-Tausend Elefanten wegen ihrer Stoßzähne illegal getötet.


MEHR INFOS:
https://www.deutschlandfunk.de/weitgehendes-eu-verbot-von-elfenbeinhandel-106.html

 


12. Januar 2022, Neue Regeln in Kraft:
EU verschärft Verbot des Elfenbein-Handels
Aufkleber | Europäische UnionIn der EU sind neue Regeln für den Verkauf von Elfenbein in Kraft getreten. Die Verbote von Einfuhr und Handel sind ausgeweitet worden, um die Ausnahmen für altes Elfenbein zu beschränken. Der Handel mit Produkten aus Elfenbein ist in der EU nun nur noch erlaubt, wenn die Erzeugnisse mehr als 75 Jahre alt sind. Während Handel und Einfuhr von Stoßzahnmaterial aus der Zeit nach 1990 bereits ausnahmslos verboten sind, durfte älteres Elfenbein mit Ausnahmegenehmigungen durchaus noch auf den Markt und teilweise auch eingeführt werden. Das ist ab jetzt nur noch dann möglich, wenn Gegenstände aus Elfenbein aus der Zeit vor 1947 stammen. Bei Musikinstrumenten ist das Jahr 1975 die Altersgrenze.
Den ganzen Artikel lesen auf Tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/eu-handelsverbot-elfenbein-101.html

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