** NEWS **

Tipp: auf dieser englischsprachigen Website: Africanelephantjournal.com > News, finden sich täglich Berichte über das Schicksal der Elefanten. (extern)


ELEFANTENSCHUTZ digital:
Neue Kamera-Technologie soll automatische Warnung aussenden, wenn sich ein wilder Elefant nähert.
Die dafür entwickelte günstige Kamera soll dabei helfen, Konflikte zwischen Menschen und Tieren zu reduzieren. Sie soll in Regionen in Afrika und Asien eingesetzt werden, in denen wilde Elefanten in der Nähe von Menschen leben. – Mehr Infos im Artikel von futurezone.at

27.2.21: Schlechte Nachrichten aus BOTSWANA, OKAVANGO-DELTA
Massensterben geht weiter: Schon 39 tote Elefanten seit Jahresbeginn.
Elefanten gelten als extrem gefährdet, vor der Corona-Krise sprach der WWF von der “schlimmsten Wildereikrise seit Jahrzehnten”. Ein seit 2020 andauerndes Massensterben in Botswana verschärft die Situation zusätzlich. Dort begann auch das neue Jahr unheilvoll, mit 39 toten Tieren seit Januar. – Quelle und den ganzen Bericht lesen, bei GEO.de: https://www.geo.de/natur/tierwelt/24088-rtkl-okavango-delta-massensterben-geht-weiter-schon-39-tote-elefanten-seit

im Februar 2021
BOTSWANA: Andere Ursache als zuvor? Rätselhaftes Elefantensterben dauert an!

Im vergangenen Jahr verenden Hunderte Elefanten in Botswana. Nach langem Rätseln machen Behörden Blaualgen als wahrscheinliche Todesursache aus. Nun werden wieder Dutzende Kadaver gefunden – und die werfen neue Fragen auf. – Weiterlesen im Bericht von ntv:

im Januar 2021
SÜDAFRIKA:
Nashorn- und Elefanten-Wilderei geht weiter zurück – aber kein Grund zur Entwarnung!!

Laut Ministeriumsbericht um ein Drittel weniger illegale Tötungen. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Wilderei in Südafrika rückläufig – das gilt für die Nashörner, als auch für die wegen ihres Elfenbeins getöteten Elefanten. Die Zahl der nur im Krüger-Nationalpark gewilderten Dickhäuter sank gegenüber dem Vorjahr um knapp die Hälfte auf 16 tote Elefanten. 2020 wurden insgesamt 166 mutmaßliche Wilderer festgenommen – 66 im Krüger-Park.


im Januar 2021 (Presseartikel)
Hinweise auf erneutes Elefantensterben in Botswana:

Zäune sind vermutlich mitverantwortlich für ein mysteriöses Massensterben von mindestens 350 Elefanten in Botswana im letzten Jahr. Der Fall machte Schlagzeilen und führte zu Spekulationen über die Ursache, z. B. Vergiftung. Eine gerade veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Elefanten aufgrund von Zäunen und einer natürlichen Barriere durch den Okavango ihr Gebiet nicht verlassen konnten und sich dadurch wahrscheinlich eine tödliche Krankheit ausbreiten konnte.

Afrikanischer Elefant am Wasserloch
Copyright IFAW/Hrusa

Die genaue Todesursache bleibt weiter unklar. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass die hohe Dichte an Elefanten in der Region sowie die Tatsache, dass die Tiere in der Trockenzeit keinen Zugang zu Frischwasser haben, zu ihrem Tod geführt haben. Die Wissenschaftler leiten daraus Lehren für den Naturschutz ab, z. B. fordern sie, dass Zäune entfernt werden müssen, die die Bewegung von Elefanten und den ganzjährigen Zugang zu Süßwasser einschränken.

„Dieser tragische Vorfall macht deutlich, dass die räumliche Isolation von Elefanten katastrophale Auswirkungen haben kann“, so Robert Kless, Leiter des IFAW Deutschland. „Die Tiere müssen sich frei bewegen können, eine geografische Beschränkung gefährdet das Überleben wildlebender Populationen. Wir müssen geschützte Lebensräume durch Wanderkorridore miteinander verbinden, damit Elefanten sicher umherziehen können und gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften und ihr Lebensunterhalt gesichert sind“.

Die Wissenschaftler schlossen Wilderei oder Vergiftung als Todesursache aus. Andere Tierarten waren nicht betroffen und die Stoßzähne der Elefanten waren noch vorhanden.

Die Forschung wurde von Professor Rudi van Aarde von der Conservation Ecology Research Unit der Universität von Pretoria und einem Team von Wissenschaftlern aus UK und Pakistan geleitet. Professor Van Aarde ist langjähriger Berater des IFAW.

Die Ergebnisse der Forschung stimmen mit der Ansicht des IFAW überein, dass der Verlust und die Fragmentierung von Lebensräumen aufgrund menschlicher Aktivitäten und des Klimawandels die Überlebensfähigkeit und die Entwicklung von Elefantenpopulationen bedrohlich beeinträchtigen
Quelle: https://www.spektrum.de/news/hinweise-auf-erneutes-elefantensterben-in-botswana/1823645


im Januar 2021
ELEFANTEN-ZÄHLUNG AUS DEM WELTRAUM
Wildtierzählungen mithilfe von Satellitenbildern und Computer-Algorithmen sind nicht neu. Erstmals ist es Wissenschaftlern jedoch gelungen, afrikanische Elefanten in einer komplexen geografischen Landschaft mit Gras- und Waldflächen aus dem Weltraum zu zählen. Für den Schutz bedrohter Tierarten eröffnen sich dadurch ganz neue Chancen. 
Den ganzen Artikel auf mdr lesenoder https://www.spektrum.de/news/artenschutz-elefanten-aus-dem-all-gezaehlt/1823216

ERFOLGSGESCHICHTE in 2020:
Der einsamste Elefant der Welt reiste in sein neues Leben – weg aus dem Zoo in Pakistan nach Kambodscha
Der Elefant reiste mit DHL – Die umfangreiche Planung für diesen Langstrecken-Flug nahm mehrere Monate in Anspruch.
Kaavan, ein 36-jähriger asiatischer Elefant, lebt sich aktuell in seinem neuen Domizil in Kambodscha ein, nachdem er sicher aus Islamabad ausgeflogen wurde. Die sorgfältige und umfangreiche Planung durch VIER PFOTEN, einer weltweit tätigen Tierschutzorganisation, Tierärzten und DHL Global Forwarding für diesen Langstrecken-Flug nahm mehrere Monate in Anspruch. Der internationale Frachtspezialist von Deutsche Post DHL Group kümmerte sich um die Logistik und um die erforderlichen Zollgenehmigungen für den Transport des Elefanten, der aus dem Marghazar Zoo in ein artgerechtes Zuhause reiste.
An dieser Erfolgsgeschichte waren viele Menschen beteiligt, so auch maßgeblich die Sängerin Cher.
Quelle: https://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2020/wildtiere-an-bord-der-einsamste-elefant-der-welt-reist-mit-dhl-in-sein-neues-leben.html

Neu entwickelter DNA-Test kann die Herkunft von Elfenbein bestimmen
Australische Forscher haben ein Verfahren erprobt, das den illegalen Handel weltweit erschweren könnte.
Mehr und Quelle:https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/wilderern-auf-der-spur-neu-entwickelter-dna-test-kann-die-herkunft-von-elfenbein-bestimmen/26591056.html


Die wilden Asiatische Elefanten sind vom Aussterben bedroht. In Südostasien fallen sie Konflikten mit und zwischen den ansässigen Menschen zum Opfer.

Weniger als 50.000 Tiere in Asien
In Asien, wo Elefanten in immerhin 13 Ländern leben, sind die Dickhäuter noch gefährdeter. Obwohl die wild lebenden Asiatischen Elefanten zwar keine ebenso mächtigen Stoßzähne besitzen wie ihre afrikanischen Verwandten – nur einigen Männchen wachsen Stoßzähne –, schrumpft ihre Zahl stetig.
Der Tierschutzorganisation Pro Wildlife zufolge leben heute weniger als 50.000 Elefanten auf dem Kontinent.
Ihnen macht vor allem der Verlust ihres Lebensraumes zu schaffen, doch Hunderte Asiatische Elefanten würden jedes Jahr zudem durch Stromleitungen und Bahnunfälle getötet, würden vergiftet oder erschossen oder stürzten in Wasserlöcher und Gruben, heißt es vonseiten der Organisation. Und: „Auch für den Handel mit Elfenbein, mit Elefantenhaut und -haaren werden noch immer Tiere gewildert.“
Quellen: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/warum-die-asiatischen-elefanten-aussterben-17018908.html
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/wilderern-auf-der-spur-neu-entwickelter-dna-test-kann-die-herkunft-von-elfenbein-bestimmen/26591056.html


Kambodscha I Wien
Gute Nachrichten für Kaavan, den einsamsten Elefanten der Welt:
Das Höchstgericht in Islamabad hat Dr. Amir Khalil, Tierarzt bei der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, zum Amicus Curiae ernannt und ihn mit Kaavans Übersiedlung von Pakistan nach Kambodscha beauftragt. Bereits Anfang September gab VIER PFOTEN nach einer Untersuchung des Elefanten grünes Licht für seinen Transfer. Unterstützt wird die für Ende November geplante Reise vom Marghazar Zoo in Islamabad in das Cambodia Wildlife Sanctuary von der NGO Free The Wild. Ihre Mitgründerin US-Superstar Cher kämpft seit 2016 für Kaavans Ausreise. Mit der Übersiedlung Kaavans wird nicht nur Pakistans letzter Asiatischer Elefant das Land verlassen, sondern auch der berüchtigte Marghazar Zoo endgültig schließen. (via Wien/VierPfoten)

BOTSWANA – Todesursache wohl aufgeklärt ‼️‼️‼️
Tiere vergifteten sich offenbar an Wasserstelle

(Sept. 2020) Mitte des Jahres sorgte der plötzliche Tod von hunderten Elefanten in Botswana für Aufsehen. Nun wurden in Blutproben eine Art von Cyanobakterien nachgewiesen.
Der mysteriöse Tod von hunderten Elefanten im südafrikanischen Botswana hängt offenbar mit Cyanobakterien zusammen. Die Elefanten hätten die giftigen Mikroorganismen etwa beim Trinken an Wasserlöchern aufgenommen, erklärte am Montag der leitende Nationalpark-Veterinär Mmadi Reuben. Seit März sind mehr als 300 Elefanten in Botswana gestorben, ohne dass die Wildhüter eine Erklärung dafür hatten.
Andere Wildtiere offenbar aber nicht!

SIMBABWE – noch weitere tote Elefanten in Simbabwe gefunden; jetzt mindestens 22 Tiere
Erst Botswana, jetzt Simbabwe: mysteriöse Todesursache noch nicht endgültig gefunden in Botswana! In Simbabwe vermutet man, dass giftige Pflanzen die Ursache sein könnten. Die Elefanten erleben dort gerade eine Dürrezeit und es gibt zu wenig an pflanzlicher Nahrung; junge Elefanten kommen nicht an die höheren Äste heran. So fressen die Elefanten zurzeit auch giftige Pflanzen – heißt es im Artikel.
Zwar scheint in Simbabwe nun wohl die Ursache gefunden, aber es dürften noch mehr der Dickhäuter verenden.Das Problem werde möglicherweise durch die Trockenzeit hinweg andauern.


Schlechte Nachrichten aus SIMBABWE
Zwölf Elefanten-Kadaver in Simbabwe gefunden!

Laut dem Behördensprecher Tinashe Farawo deuteten die ersten Erkenntnisse darauf hin, dass die Elefanten an einer bakteriellen Infektion gestorben sein könnten. Die Bakterien könnten von Pflanzen übertragen worden sein sein, welche die Elefanten normalerweise nicht fressen. Die Überpopulation an Elefanten führt nach Angaben der Wildschützer dazu, dass die Dickhäuter ihre bevorzugte Nahrung oft nicht mehr finden und sich dann von anderen und manchmal giftigen Pflanzen ernähren.
Dass die Elefanten von Wilderern auf der Jagd nach Elfenbein getötet wurden, könne ausgeschlossen werden, da deren Stoßzähne intakt seien.
Auch seien die Elefanten nicht an Zyanid gestorben – dies könne ausgeschlossen werden, da die Geier, die von deren Aas gefressen hätten, keine Anzeichen einer solchen Vergiftung gezeigt hätten, sagte der Behördensprecher Tinashe Farawo. Zyanid wird von Wilderern in dem südafrikanischen Land häufig zur Tötung von Elefanten eingesetzt.


KENIA – im August 2020
Elefanten-Population verdoppelt: Kenias Elefanten erleben Babyboom

Rund 170 Elefantenkälber wurden in 2020 bereits geboren. Seit den 90er-Jahren hat sich die Zahl der Elefanten damit verdoppelt, verkündete der Kenya Wildlife Service (KWS) anlässlich des Welt-Elefanten-Tags.

In Kenya. Foto by Pixabay

Kenia hatte 1989* nur 16.000 Elefanten, und diese Zahl stieg 2018 auf über 34.000, sagte Minister Najib Balala.

In den letzten Jahren haben wir es geschafft, Wilderei in diesem Land zu zähmen“, sagte er Reportern während eines Besuchs im Amboseli-Nationalpark. Die Zahl der in diesem Jahr (2020) bisher gewilderten Elefanten lag bei sieben, gegenüber 34 im Jahr 2019 und 80 im Jahr 2018.

Die Regierung hat strengere Strafen verhängt – längere Gefängnisstrafen und höhere Geldstrafen – für jeden, der wegen Wilderei oder des Handels mit Wildtiertrophäen verurteilt wurde.

Ein deutliches Signal an die Wilderer setzte Präsident Uhuru Kenyatta 2016: Er verbrannte öffentlich Elefantenstoßzähne im Wert von rund 87 Millionen Euro.

*seit 1989 ist der internationale Handel mit Elfenbein verboten!

Quelle ⇒Reuters


12. August 2020
Heute ist der alljährliche WORLD ELEPHANT DAY

Dieser Tag ehrt weltweit alle Elefanten und wird sogar gefeiert.Dieser Tag mahnt aber auch, dass die sensiblen Dickhäuter stark bedroht sind. Am Welttag des Elefanten finden Protestaktionen statt, gegen Vieles was Elefanten schadet, so z.B. enorme & brutale Wilderei, Elfenbeinhandel, Haltung in Zirkussen sowie auch den Einsatz von Elefanten in Asien für den Tourismus oder als Arbeitselefanten. Mehr dazu ⇒hier


SINGAPUR – ELFENBEINZERSTÖRUNG am 11.8.20
Rund 9 Tonnen Elfenbein im Wert von 18 Millionen Dollar, das zerstört wird

In einem aufschlußreichen Beispiel für das Engagement der Republik gegen den illegalen Handel mit Wildtieren wird das National Parks Board (NParks) am Dienstag (11. August) illegales Elfenbein im Wert von 18 Millionen US-Dollar mit einem Gewicht von rund neun Tonnen zerkleinern. Dies wird der weltweit größte zerstörte Transport sein, seit 2016 in Malaysia 9,5 Tonnen Elfenbein zerkleinert wurden.

Das am Dienstag, 11. August 2020, zerstörte Elfenbein stammt aus verschiedenen Quellen und wurde im Laufe der Jahre beschlagnahmt, darunter 8,8 Tonnen von rund 300 Elefanten, die nach einer Kontrolle aus einem Container auf dem Weg von der Demokratischen Republik Kongo nach Vietnam im Juli letzten Jahres beschlagnahmt wurden‼️

Die Veranstaltung findet auch zum Gedenken an den Weltelefantentag statt, der am 12. August gefeiert wird.

Südostasien ist eine Brutstätte für diesen Handel, wobei Singapur als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für illegale Waren dient.

Singapur ist Unterzeichner des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wildlebender Tiere und Pflanzen (Cites), das den internationalen Handel mit Elefantenelfenbein verbietet.

Laut dem WWF ist der Handel mit Wildtieren nach Drogen, Menschenhandel und Fälschungen der viertgrößte illegale Handel der Welt.

Quelle ⇒JOURNAL OF AFRICAN ELEPHANTS
Quelle ⇒Bangkokpost

Singapur wird den Inlandshandel mit Elefantenelfenbein ab September 2021 verbieten, teilte das National Parks Board (NParks) bereits 2019 mit

Das Verbot wird bedeuten, dass der Verkauf von Elefantenelfenbein und Elfenbeinprodukten in Singapur verboten wird, sagte NParks. Die Anzeige der zum Verkauf stehenden Produkte ist ebenfalls nicht gestattet.

➡️ Das Verbot tritt am 1. September 2021 in Kraft.

“Dieses landesweite Verbot unterstreicht Singapurs Entschlossenheit im Kampf gegen den illegalen Handel mit Arten, die unter dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wildlebender Tiere und Pflanzen (CITES) aufgeführt sind”, sagte NParks in einer Pressemitteilung.
Quelle ⇒todayonline


BOTSWANA – im August 2020
Ein Rätsel darüber, was Hunderte von Elefanten in Botswana getötet hat, wo die weltweit größte Tierpopulation (ca. 130.000 Tiere) lebt, bleibt ungelöst, da die Regierung Pestizide, Agrochemikalien und Krankheitserreger als mögliche Gründe für ihren Tod ausschließt.

Tests an Proben, die aus etwa 300 im Nordwesten Botswanas gefundenen Kadavern entnommen und zur Untersuchung an Laboratorien in Simbabwe und Südafrika geschickt wurden, erwiesen sich als nicht schlüssig.

Die bisher erhaltenen Ergebnisse beseitigen keine Vergiftungen, daher werden Umweltfaktoren, einschließlich natürlich vorkommender Toxine, noch untersucht“, sagte das Umweltministerium von Botswana in einer Erklärung.

In Botswana leben etwa 135.000 Elefanten, die einen wichtigen Teil der Tourismusbranche ausmachen, auf die ein Fünftel der Wirtschaft entfällt. Die Positionierung der Elefanten-Kadaver der toten Tiere zeigt an, dass sie plötzlich gestorben sind. Quelle ⇒JOURNAL OF AFRICAN ELEPHANTS

Abb.: Der Brief zeigt die bislang offizielle Erklärung und erste Ergebnisse zum mysteriösen Elefantensterben in Botswana. Ausgestellt vom botswanischen Umweltministerium am 7. August 2020


NAMIBIA – RÜCKGANG DER WILDEREI ‼️
(im August 2020)
Xinhuanet berichtet dass Namibia seit Januar nachweislich 17 Nashörner und 2 Elefanten durch Wilderei verloren hat.
Dies teilte das namibische Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus am Dienstag mit. Der Sprecher des Ministeriums, Romeo Muyunda, sagte, das Land gewinne den Kampf gegen Wilderei.

“Namibia hat im Laufe der Jahre einen enormen Rückgang der Fälle von Wilderei verzeichnet. Dies ist ein Beweis dafür, dass die verschiedenen Maßnahmen, die das Land zur Eindämmung der Wilderei ergriffen hat, funktionieren”, sagte Muyunda.

Namibia hat in den letzten drei Jahren einen drastischen Rückgang der Fälle von Wilderei verzeichnet. Laut offiziellen Statistiken verzeichnete das Land im vergangenen Jahr 59 Fälle von Wilderei, während das Land 2018; 105 Fälle von Wilderei verzeichnete.

Quelle: Xinhuanet
Foto: Elefanten in Namibia, Bild von kolibri5 auf Pixabay


Endlich – Freilassung von Kaavan aus grausamen Zoo offiziell bestätigt!
(im Juli 2020)

Ein schrecklich vernachlässigter Elefant, der an einer psychischen Erkrankung leidet, wurde dank einer von Cher (berühmte Sängerin) unterstützten Kampagne endlich freigelassen.

Dies ist einer der größten Momente meines Lebens“, twitterte Cher im Mai 2020, als die Nachricht bekannt wurde, dass das Oberste Gericht von Islamabad die Freilassung von Kaavan angeordnet hatte.

Weitere Informationen bei Netzfrauen:
https://netzfrauen.org/2020/07/19/kawaan/


MYANMAR
Ausführlicher Artikel + VIDEO (28 min.) vom SWR zu einem todtraurigen Thema: Elefanten in Myanmar – Ein heiliges Tier wird arbeitslos!
Nirgendwo gibt es so viele Arbeitselefanten wie in Myanmar. Und ausgerechnet in dem Land, das Elefanten als heilig betrachtet, werden die Tiere gequält und getötet.
⇒Artikel lesen / Video ansehen beim SWR


BOTSWANA / Drama im Okavango Delta:

Mehr als 350 Elefanten sind in Nordbotswana bei einem mysteriösen Massensterben gestorben, das von Wissenschaftlern als „Naturschutzkatastrophe“ bezeichnet wird.
Anfang Mai wurde erstmals im Okavango-Delta eine Gruppe von toten Elefanten gemeldet. Bis Mitte Juni hatte sich die Zahl mehr als verdoppelt, wobei 70% der Todesfälle laut lokalen Quellen, die anonym bleiben möchten, um Wasserlöcher gruppiert waren. Es ist dramatisch und noch immer nicht klar, WARUM sie sterben mussten.
NGOS werfen der Regierung vor, dass sie zu langsam agiert, was die dringlichen Untersuchungen anbelangt! Es seien Proben zur Analyse der Todesursache nach Südafrika, Simbabwe und Kanada geschickt worden. Die beiden Hauptmöglichkeiten der Todesfälle sind Vergiftungen oder ein unbekannter Erreger.

Foto: The Guardian


In Botswana leben noch etwa 130.000 Elefanten in freier Wildbahn, was einem Drittel aller Elefanten auf dem afrikanischen Kontinent entspricht.
⇒Hier viele Fotos von den Kadavern (bei The Guardian)
⇒Weitere Quelle n-tv und ⇒TheSun.co/uk

Möglichkeiten was das bislang mysteriöse Massensterben von Elefanten ausgelöst hat, berichtet ⇒NATIONAL GEOGRAPHIC

➡️ Toxisches Wasser / Anthrax / Vergiftung / Encephalomyocarditis virus / Killer Bakterien


A young elephant sways in pain after its feet and neck were shackled to poles by cruel trainers

ELEFANTEN-QUÄLEREI IN THAILAND
… ist leider nichts Neues, doch es gibt aktuelle Aufnahmen wo die ganze Brutalität dieser Torturen abermals gezeigt wird. Bitte niemals in diesen Ländern auf Elefanten reiten, das für Touristen angeboten wird! Bilder bei Dailymail ansehen

 


(Mai 2020) KENIA: Schritte zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren verbessern sich! (Das berichtet StandardMedia)

Zwischen 2007 und 2017 hatte Kenia 797 Elfenbeinbeschlagnahmen mehr als jedes andere afrikanische Land an das Elefantenhandels-Informationssystem gemeldet und nur China (3.984) und die USA (1.531) an dritter Stelle.

Kenias Bemühungen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren durch Häfen haben sich verbessert, ohne dass in den letzten drei Jahren Beschlagnahmungen im Hafen von Mombasa gemeldet wurden.

Laut Traffic, einem globalen Netzwerk zur Überwachung des Handels mit Wildtieren, war Kenia eine wichtige Transitroute. Flughäfen und Seehäfen wurden als wichtige Ausstiegspunkte für den Handel mit illegalen Wildtierprodukten aus anderen Ländern gekennzeichnet.

„Kenia spielte in der Vergangenheit eine große Rolle als Ausstiegsroute für gehandelte Wildtierprodukte und war laut Beschlagnahmungen in den globalen Berichten von herausragender Bedeutung. Derzeit gibt es mehr Bewusstsein und Kenia hat sich bemüht, Lücken zu schließen, insbesondere im Luftverkehrssektor und in den Seehäfen “, sagte Richard Thomas, Kommunikations-Koordinator von Traffic. ⇒Quelle

 


(im April 2020) USA – Washington DC
Der Stadtrat von DC hat den Verkauf von Elfenbein und Nashorn-Horn verboten!
Am 7. April verabschiedete der Stadtrat von DC eine Gesetzesvorlage, die den Verkauf von Elefanten-Elfenbein und Nashorn-Horn in DC verbietet. Dies geht aus einer E-Mail der Tiergruppe DC Voters for Animals hervor. Das Gesetz zum Verbot des Handels mit Elfenbein und Nashorn-Horn von 2019 („Gesetz zum Verbot des Handels mit Elfenbein und Horn von 2020“) wurde vom Rat verabschiedet und wird Bürgermeister Muriel Bowser zur Unterzeichnung vorgelegt. – Quelle ⇒Onegreenplanet.org


CORONA-PANDEMIE 2020
(April 2020) Laut einer Studie sind menschliche Auswirkungen auf wild lebende Tiere für die Verbreitung von Viren verantwortlich

Ein verstärkter Kontakt mit Tieren ist wahrscheinlich die Ursache für Ausbrüche wie Covid-19, sagen Experten. Naturschützer fordern ein globales Verbot der Wildtiermärkte.

Die Jagd, die Landwirtschaft und der weltweite Umzug von Menschen in Städte haben zu einem massiven Rückgang der biologischen Vielfalt geführt und das Risiko erhöht, dass gefährliche Viren wie Sars-CoV-2, von Tieren auf Menschen übertragen werden, so eine große Studie.

In einem Artikel, der darauf hinweist, dass die zugrunde liegende Ursache der gegenwärtigen Pandemie wahrscheinlich ein verstärkter Kontakt des Menschen mit Wildtieren ist, haben Wissenschaftler aus Australien und den USA festgestellt, welche Tiere am wahrscheinlichsten die Krankheitserreger mit Menschen teilen.

Mit 142 Viren, von denen bekannt ist, dass sie über viele Jahre von Tieren auf Menschen übertragen wurden, wurden auf die Rote Liste der bedrohten Arten der IUCN gesetzt.

Weitere Information (Englisch) und  Quelle: ⇒Journal of African Elephants

“Pangolin” – Bildquelle: Pixabay, alexstrachan

Das neuartige Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit CoVid auslösen kann, ist sehr gefährlich, hoch ansteckend und seit Anfang 2020 breitet es sich weltweit aus.
Die Quelle des Virus ist eine Fledermaus von der das Virus wohl auf das Pangolin (Foto rechts) übersprang. Dieses Tier diente dem Virus als Zwischenwirt bevor es auf den Menschen überging, mutierte und sich den menschlichen Zellen anpaßte. Auf einem Wildtiermarkt in der chinesischen Stadt Wuhan, wird der Ausbruch der Seuche vermutet. Bereits im Dezember 2019 stellten Ärzte dort eine neuartige Lungenkrankheit an Patienten fest.


(April 2020) NAMIBIA

by Xinhua – Namibia hat seit Anfang des Jahres neun Nashörner und einen Elefanten durch Wilderei verloren, teilte das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus am Montag mit.

Foto von Colin Bell

Der Sprecher des Ministeriums, Romeo Muyunda, sagte, Wilderei habe in privaten Farmen und in den Nationalparks des Landes stattgefunden. Der jüngste Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag, als ein Elefant gewildert wurde. Seitdem wurden zwei Verdächtige festgenommen. Der Ministerialbeamte sagte nicht, wie viele Nashörner und Elefanten im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres gewildert wurden, da er sagte, er sei nicht im Amt. “Im Allgemeinen haben wir in den letzten 3 Jahren einen stetigen Rückgang der Wilderei von Nashörnern und Elefanten festgestellt”, sagte Muyunda.

Die Wilderei auf Nashörner in Namibia ging 2019 auf 41 Tote zurück, verglichen mit fast 72 im gleichen Zeitraum des Jahres 2018, teilte das Ministerium für Umwelt und Tourismus im vergangenen Dezember mit. Namibia hat nach Südafrika die zweitgrößte Population weißer Nashörner der Welt und hält laut NGO Save the Rhino ein Drittel der weltweit verbleibenden schwarzen Nashörner. Die Wilderei in Namibia hat seit dem Höchststand im Jahr 2015 bei 95 Nashörnern zugenommen, ist auf 60 im Jahr 2016, 36 im Jahr 2017 und dann wieder auf 72 im Jahr 2018 gesunken.
http://www.china.org.cn/world/Off_the_Wire/2020-03/30/content_75878883.htm


24.3.2020
MALAWI:
Die Regierung von Malawi verbietet Buschfleisch nach Covid-19


MOSAMBIK: Über 4 Tonnen* Elfenbein wurden zwischen 2014 bis 2019 beschlagnahmt !!
Die mosambikanische Regierung gab am Mittwoch bekannt, dass sie von 2014 bis 2019 4.394 kg Elfenbein, 190 kg Nashornhörner und andere Trophäen beschlagnahmt hat.
Die Ministerin für Land und Umwelt, Ivete Maibase, gab die Zahlen während des Starts einer Kampagne gegen Wilderei in Maputo einen Tag nach dem Welttag der Wildtiere (3.3.) bekannt.
*4 Tonnen sind rund 4000 Kilogramm! Das Gewicht eines Stoßzahns schwankt zwischen 10 und 50 kg, und hängt von der Größe des Elefanten ab.
https://africanelephantjournal.com/over-4-tons-of-ivory-confiscated-in-2014-2019-in-mozambique/?fbclid=IwAR0n9IaTjnCeeY_epMPAZhRcXta_nEu1Yvt4J2AiS5XXHybv8Gh_sNusYYw


10.Februar 2020
BOTSWANA versteigert Lizenzen zum TÖTEN von Elefanten

Jagd in “kontrollierten Gebieten” erlaubt
In Botswana fanden die ersten Auktionen für das Recht auf Elefantenjagd statt. Seit letztes Jahr ist das Verbot aufgehoben. In dem Land leben rund 130.000 Elefanten, die größte Population der Welt. Die Regierung verkaufte in der Hauptstadt Gaborone sieben Jagdscheine, mit denen jeder Jäger zehn Elefanten in “kontrollierten Jagdgebieten” töten darf.

Naturschützer warnen davor, dass die Jagd schwere Folgen mit sich bringt. Denn oft würden die Trophäenjäger die größten und oft gesündesten Tiere aussuchen!!!

“Dies bedeutet, dass die besten Gene verloren gehen, so dass die Arten weniger in der Lage sind, sich an den beschleunigten Klimawandel anzupassen, anfälliger für Krankheiten sind und das Risiko des Aussterbens größer ist.
sagte Eduardo Goncalves, Gründer der Kampagne zum Verbot der Trophäenjagd
⇒Weitere Informationen und Fotos im Quellen-Artikel (rtl.de)


4. Februar 2020
KENIA
:  “Tim” – einer der größten Elefanten Afrikas ist tot. Er starb im Alter von 50 Jahren aufgrund natürlicher Todesursache; im Amboseli-Nationalpark.
Eine Ikone und einer der größten und prächtigsten Elefanten Afrikas! Von solchen Big-Tusker gibt es leider immer weniger!
Paul Udoto, Generaldirektor von Kenya Wildlife Services (KWS), bestätigte den Tod des Jumbos und sagte, Tim sei am Dienstag im Mada-Gebiet des Amboseli-Nationalparks gestorben. Er fügte hinzu, dass die Leiche zu den Nationalen Museen von Kenia in Nairobi transportiert wurde, um den Präparator auf die Konservierung für Bildungs- und Ausstellungszwecke vorzubereiten.
Cynthia Moss, Gründerin und Direktorin von Amboseli Elephant Trust, sagte, Tim sei an natürlichen Ursachen gestorben.
Tim überlebte 2016 eine Speerattacke, Tim zeugte viele Nachkommen und war extrem beliebt bei den Touristen in Kenya. Und er ist ein Symbol dafür, dass Elefantenschutz funktioniert. 

Januar 2020
MOSAMBIK– weniger Elefantenopfer

Die Website “Club of Mozambique” hat veröffentlicht, dass im Jahre 2019 “nur” 26 Elefanten in Mosambik getötet wurden. Einer weniger als ein Jahr zuvor. Und das wiederum teilte die National Administration of Conservation Areas (ANAC) Lusa am Montag mit. In Mosambik wurden in früheren Jahren Hunderte Elefanten abgeschlachtet! Insofern ist das keine schlechte Nachricht. Von den 26 Elefanten, die 2019 starben, gingen die meisten (sieben) im 42.000 Quadratkilometer großen Niassa-Reservat im Norden des Landes verloren.
QUELLE: https://clubofmozambique.com/news/mozambique-only-26-elephants-killed-in-2019-one-less-than-year-before…


Januar 2020
46 Tonnen – so viel Elfenbein wurde 2019 weltweit beschlagnahmt!

Ein Löwenanteil davon in China, Vietnam, Singapur und Uganda. Bei fünf Beschlagnahmungen stellten die Behörden alleine in diesen vier Ländern 41 Tonnen Elfenbein sicher. 2018 wurde 15 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt, 2017 knapp 24 Tonnen.
„Die erschreckenden Zahlen belegen: Die Wildereikrise geht weiter. Wenn sie beendet werden soll und wir die Elefanten retten wollen, müssen die Regierungen endlich konsequenter handeln“, sagt Robert Kless, Leiter des IFAW in Deutschland. „Der Elfenbeinhandel muss endlich weltweit verboten werden, denn der legale Handel heizt die Nachfrage und somit den illegalen Handel weiter an.“

⇒Zum Jahresrückblick 2019