CITES

CITES – Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora

CITES (auch genannt: Washingtoner Artenschutzabkommen) regelt den internationalen Handel mit Wildtieren und -Produkten. Da die Elefanten in einigen afrikanischen Ländern (z.B. Tansania, Mozambique) vom Aussterben bedroht sind, haben sie Schutzstatus 1. Die höchste Stufe 1 erlaubt keinen Handel. Die Elefanten in den Ländern Simbabwe, Botswana, Namibia und Südafrika haben aber nur den Schutzstatus 2; in allen anderen Ländern Schutzstatus 1.

1989 verbietete CITES weltweit den Elfenbeinhandel. Weil CITES aber im Jahre 2008 den Verkauf von 115 Tonnen Elfenbein an China und Japan erlaubt hat, ist die Wilderei seither dramatisch angestiegen. Die Zahl der afrikanischen Elefanten ist im vergangenen Jahrzehnt um 111.000 auf 415.000 zurückgegangen!

Ziel muss sein: Totalverbot von Elfenbeinhandel weltweit – nur das kann die Elefanten noch retten!

Seit 1973 regelt CITES den internationalen Handel von zirka 5.600 Tier- sowie 30.000 Pflanzenarten. Sie werden in drei Anhängen gelistet, die die Vertragsstaaten alle zwei bis drei Jahre neu diskutieren:

Anhang I enthält akut vom Aussterben bedrohte Arten. Afrikanische Elefanten gehören dazu – außer jene Populationen in Botswana, Namibia, Südafrika und Simbabwe – sowie Spitzmaulnashörner und je nach Herkunft Breitmaulnashörner. Der internationale, also grenzüberschreitende Handel mit diesen Arten oder ihren Produkten für kommerzielle Zwecke ist verboten.

Anhang II umfasst unter anderem jene Afrikanischen Elefanten, die nicht in Anhang I gelistet sind. Auch der Tibet-Wildesel findet sich hier oder der Argusfasan und tausende weitere Arten. Der Handel mit ihnen unterliegt strengen Auflagen. Die Art darf dadurch nicht weiter gefährdet werden. Die meisten der gelisteten Arten stehen in diesem Anhang.

Anhang III
verzeichnet Arten, die von einem Land in seinem Hoheitsbereich unter Schutz gestellt wurden.

 

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